So funktioniert es
- Wählen Sie den ID-Typ. UUID v4 ist die Standardwahl; für Datenbankschlüssel eignen sich v7 oder ULID.
- Legen Sie die Anzahl und das Format fest – Großbuchstaben, Bindestriche, geschweifte Klammern oder die Länge der Nano ID.
- Kopieren Sie die Liste oder laden Sie sie als Textdatei herunter. Mit „Generieren“ erhalten Sie einen neuen Satz.
- Um eine vorhandene ID zu prüfen, fügen Sie sie unter „ID analysieren“ ein.
Optionen erklärt
- UUID v4
- 122 Zufallsbits. Wird von jeder Datenbank und Programmiersprache unterstützt; die gängigste Wahl.
- UUID v7
- Definiert in RFC 9562 (2024). Die ersten 48 Bit sind ein Unix-Zeitstempel in Millisekunden, sodass neue IDs nach alten einsortiert werden. Das hält B-Tree-Indizes kompakt und Inserts in PostgreSQL und MySQL schnell.
- ULID
- 26 Zeichen Crockford Base32 – ein 48-Bit-Zeitstempel plus 80 Zufallsbits. Sortierbar, URL-sicher und unabhängig von Groß-/Kleinschreibung.
- Nano ID
- Kurze Zufalls-IDs aus einem URL-sicheren Alphabet mit 64 Zeichen. 21 Zeichen bieten etwa dieselbe Kollisionssicherheit wie eine UUID v4.
Formate auf einen Blick
| Typ | Beispiel | Länge | Sortierbar |
|---|---|---|---|
| UUID v4 | 9b2e4c1a-7f3d-4e8b-a1c2-5d6e7f8091a2 |
36 | Nein |
| UUID v7 | 0199855e-7a40-7c3b-9e1f-2a3b4c5d6e7f |
36 | Ja |
| ULID | 01K5JQ8H2G7R4T6W9X3Y5Z7A1B |
26 | Ja |
| Nano ID | V1StGXR8_Z5jdHi6B-myT |
21 | Nein |
UUIDs im Code erzeugen
- JavaScript:
crypto.randomUUID()(v4) - Python:
uuid.uuid4()und ab Python 3.14uuid.uuid7() - PostgreSQL:
gen_random_uuid()(v4), ab PostgreSQL 18uuidv7() - Java:
UUID.randomUUID()(v4)
Häufig gestellte Fragen
Können zwei erzeugte UUIDs gleich sein?
In der Praxis nicht. Bei 122 Zufallsbits müssten Sie etwa 2,7 × 10¹⁸ UUIDs v4 erzeugen, bevor auch nur eine Wahrscheinlichkeit von 50 % für ein einziges Duplikat besteht.
Soll ich UUID v4 oder v7 als Primärschlüssel verwenden?
Für neue Tabellen ist v7 meist besser. Zufällige v4-Schlüssel landen verstreut im Index und verursachen Page Splits und schlechtes Caching; v7-Schlüssel kommen wie ein Auto-Increment in zeitlicher Reihenfolge an und sind trotzdem serverübergreifend eindeutig.
Verrät eine UUID v7, wann ein Datensatz angelegt wurde?
Ja, auf die Millisekunde genau. Ist der Erstellungszeitpunkt sensibel, verwenden Sie v4 für öffentlich sichtbare IDs.
Sind diese IDs sicher genug für Tokens?
Die Zufallsanteile stammen aus crypto.getRandomValues und sind daher nicht vorhersagbar. Für Session- oder Reset-Tokens sollten Sie mindestens 128 Zufallsbits verwenden (zum Beispiel eine Nano ID mit 22 Zeichen) statt einer UUID v7, deren Zeitstempelanteil erratbar ist.
Ist eine GUID dasselbe wie eine UUID?
Ja. GUID ist Microsofts Bezeichnung für dasselbe 128-Bit-Format, oft in Großbuchstaben und in geschweiften Klammern geschrieben – beides können Sie oben auswählen.
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